Fasnacht im Kindergarten
Auch im Kindergarten wurde Fasnacht gefeiert.
Auch im Kindergarten wurde Fasnacht gefeiert.
Wir durften bereits die erste Woche mit unserer tollen Praktikantin verbringen. Durch ihre Arbeit können die Kinder ganz viel profitieren, denn sie bringt neue Ideen, Ansätze und Methoden mit. Es ist sehr spannend für die Kinder, wie auch für mich als Praxislehrperson. So durften die Kinder an einem Nachmittag Experimente zum Thema Eis ausprobieren.
1. Wer schafft es seinen Eiswürfel am schnellsten zu schmelzen? Zur Verfügung stehen Handschuhe, Wasser, Handtücher, Salz und der eigene Einfallsreichtum
2. Eiswürfel aufeinander kleben mit Hilfe von Salz
3. Eiswürfel an eine Schnur kleben mit Salz
4. Möglichst viele Tiere auf die Styroporeisschollen bekommen
Wir hatten sehr viel Spass.
Wir hatten super viel Glück und durften den Samichlaus sogar bei Sonnenschein im Wald suchen. Die Kinder waren top motiviert, sie liefen super mit und sangen das Lied vom Samichlaus, teilweise sogar schon auf dem Weg. Der Samichlaus wurde ehrfürchtig begrüsst und auch er kam dazu, unser Lied und unseren Vers zu hören. Dann erzählte er der Klasse, was er beaobachtet hatte das ganze Jahr durch. Dabei sprach er von den Dingen, die die Kinder sehr toll machen, aber auch von Dingen, die sie etwas besser machen sollten im nächsten Jahr.
Pünktlich zum Dezemberanfang wurde der Kindergarten weihnachtlich dekoriert. Die Kinder staunten am Montag, als sie den festlichen Kindergarten betraten, und waren voller Vorfreude. Mit der Dekoration zog auch unser Adventsritual in unserem Kindergarten ein. Dieses soll die Kinder etwas entspannen und gleichzeitig werden verschiedene Weihnachtslieder immer wieder gehört und gesungen.
Wir starten mit dem Lied „Oh Tannenbaum“, dazu legen die Kinder der Reihe nach eine gestaltete Weihnachtsbaumkugel auf das Tannenbaumplakat.
Danach darf ein Kind einen Stern von der Wand nehmen. Auf diesem ist ein Foto von den beiden Adventskindern. Die Adventskinder dürfen daraufhin das Lied „es Trukli vou Liebi“ auf dem Klangfenster begleiten (Instrumentenbogen mit verschiedenen Klangstäben, Saiten, Rasseln etc.) Dann sucht sich jeder eine/n Parter/in. Die Kinder dürfen zu zweit zum Lied „Rudolph mit der roten Nase“ tanzen. Um die Kinder dann wieder etwas zu beruhigen, bleiben sie in diesen Paaren. Eines der Kinder erhält einen Tennisball, das andere legt sich hin. Zum Lied „s gröschte Gschänk“ wird das eine Kind von seinem Partnerkind massiert. Danach werden die Rollen gewechselt.
Das Highlight der Kinder kommt zum Schluss. Die beiden Adventskinder dürfen sich in die Mitte des Kreises stellen. Während wir „de Stärn vo Bethlehem“ singen, lasse ich den einen Stern an einem transparenten Nylonfaden langsam von der Decke gleiten. Unten angekommen, wird er von den Adventskindern geleert. Darin befinden sich zwei tierische Schlüsselanhänger aus Holz, die bemalt werden können. Dann ist das Ritual zu ende und das Licht wird wieder angeschaltet.
Neu wird dann an Posten gearbeitet. Jede Woche werden 5 neue weihnachtliche Posten gezeigt, an denen die Kinder arbeiten können. Die Posten sind extra sehr unterschiedlich. Einige Posten sind zum Basteln, andere zum Genauschauen und wieder andere zum Knobeln. Die Kinder suchen aus, an was sie an diesem Tag gerne arbeiten möchten. Ist die Aufgabe erledigt, darf man sich bei Frau Mahrer einen Stempel holen und den Posten als „erledigt“ abstempeln. So erfahren die Kinder eine andere Unterrichtsform, die Werkstattarbeit, in der sie freier arbeiten können.
Am 18 September waren wir zum ersten Mal (in diesem Schuljahr) im Wald. Die Kinder haben die Zeit an der frischen Luft extrem genossen. Wir hatten grosses Glück mit dem Wetter, zu unserem Waldbesuch liess sich sogar die Sonne blicken. Die Kinder waren top motiviert und hatten hundert Ideen. So entstand ein grosser Asthaufen für Igel, die in den Winterschlaf gehen, einige sägten und schnitzten (unter Aufsicht und strikten Regeln), andere balancierten über Baumstämme, Verstecken wurde rege gespielt und Frau Meier zauberte uns sogar eine Schaukel aus einem Seil. Es war ein schöner, entspannter und doch aktiver Waldermorgen.
.
Am Dienstag 3.9.2024 fand unser jährlicher Wandertag statt. Das Wetter war perfekt, es war schön warm und sonnig, doch trotzdem nicht zu heiss. Wir wanderten vom Schulhaus Gippingen zur Grillstelle Chrützli in Reuenthal. Mit über 50 Kindergartenkindern und viel Motivation ging es los. Auf der Wanderung wurde rege geplappert und die Kinder hielten gut durch. Im Wald wurde eine Pause eingelegt, wo wir Znüni gegessen und gespielt haben. Die Kinder gruben Löcher in den feuchten Boden, sammelten angeknabberte Tannzapfen und bauten zusammen mit viel Fantasie ein Piratenschiff. Sie genossen es, dass sie einen ganzen Morgen mit den beiden anderen Kindergärten verbringen konnten, denn sie fanden darunter wieder einige Freunde aus der Spielgruppe wieder.
Danach wanderten wir weiter zur Grillstelle. Das Feuer stand schon bereit und wir durften als erste unsere Würste braten. Natürlich war bei den meisten auch noch ein Dessert eingepackt. Danach genossen die Kinder es, mit den Schülerinnen und Schülern zu spielen. Viele entdeckten ihre grossen Geschwister und alle waren mit Spielen beschäftigt. Auch eine kleine Höhle wurde von den mutigen Kindern erkundigt. Nach einer Weile ging es dann wieder auf den Rückweg. Dieser war etwas zäher, viele Pflaster wurden gebraucht und einige Trinkflaschen waren bereits leer. Doch auch den Heimweg meisterten die Kinder super gut. Vor dem Kindergarten warteten dann bereits alle Eltern und empfingen ihre erschöpften Kinder.
Auch die letzten Wochen vor den Sommerferien waren spannend gestaltet. Ganz viele spezielle Anlässe fanden statt.
Für die grossen Kinder war sicherlich die Übernachtung im Kindergarten das Highlight des Jahres. Wir trafen uns am Abend und richteten unseren Schlafplatz ein. Danach durften die Kinder ihr Wunschmenu kochen und verspeisen. Als der Abwasch erledigt war, putzen wir die Zähne und machten uns bettfertig. Alle Kinder hüpften im Pjyama auf ihren Schlafplatz. Dort durften sie mit dem Beamer noch ein wenig Kinofeeling geniessen. Danach hiess es "Nachtruhe". Alle Kinder schafften es, trotz Erdbeben durchzuschlafen, nur Frau Mahrer wurde wach. Am nächsten morgen wurde alles zusammengepackt und die "Kleinen" zum Morgenessen begrüsst. Es gab von den Kindern gebackene Zopfteigtierchen mit Konfitüre.
Ein weiteres Highlight war sicherlich der TCS Veloparcours. Die Kinder hatten grossen Spass daran die Hindernisse mit dem Fahrrad zu meistern. Einige Kinder waren kaum zu ermüden und fuhren Runde um Runde. Ganz viele Elternteile waren als Zuschauer anwesend und die Kinder genossen den speziellen Tag.
Zum Abschluss des Schuljahres trafen wir uns mit allen Schulklassen und verbrachten zusammen den letzten Schultag/Kindergartentag vor den Ferien. Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und durften verschiedene Posten besuchen. Einige waren sportlich, bei anderen war Geschicklichkeit gefragt und wieder andere verlangte den Kindern viel Teamgeist ab. Es war ein lustiger Morgen. Zum Glück spielte auch das Wetter mit.
Abgerundet wurde dieser Morgen von einem Mann, der den Kindern in der Turnhalle afrikanische Geschichten erzählte.
Uns so starteten wir ohne zu bremsen auch schon in die Sommerferien.
.
Mit Armstrong, der mutigen Maus, haben wir eine Reise zum Mond gemacht. Armstrong konstruierte immer wieder neue Maschinen mit dem Ziel auf den Mond zu reisen. Leider funktionierten die Maschinen nicht wie geplant, dabei fieberten die Kinder regelrecht mit. Die Kinder waren voll dabei und bastelten auch im Freispiel immer wieder Modelle von selbsterfundenen Maschinen, mit denen man auf den Mond fliegen könnte. Doch auch das Weltall an sich interessierte die Kinder. Zum Beispiel welche Planeten es gibt, aus was Sterne bestehen und wie weit weg das eigentlich alles ist. Interessant empfanden die Kinder auch den Mondkreislauf und dass der Mond eigentlich immer rund wäre, wenn er immer voll beleuchtet wäre.
Ganz viele Fragen stellten die Kinder und wir versuchten auf alle Fragen eine Antwort zu finden.
In der ersten Woche nach den Ferien behandelten wir das Thema "Gefühle". Wir sprachen ganz viel über die Gefühle und versuchten gemeinsam Strategien zu finden, wie man reagieren könnte in Konfliktsituationen oder wie man sich selbst beruhigt, wenn man den Ärger kaum aushält. Die Kinder haben sehr gut mitgemacht und fanden das Thema ganz spannend. Vor allem durch den Zugang "das Farbenmonster", lernten sie die eigenen Gefühle noch besser zu benennen und sie zu deuten. "Bist du heute das rote Farbenmonster? Dann geh doch in den Gang und schrei, bis es besser wird, oder box auf das Kissen unter der Treppe." Hiess es dann immer wieder aus dem Kindermund. Sie lernten es auch besser zu verstehen, wenn ein Kind seine Ruhe benötigt, um selbst mit einer Situation klar zu kommen. Wir haben zum Thema geknetet, Rollenspiele gemacht, Arbeitsblätter behandelt, Gefühle getanzt, Pantomime gespielt, Fotos von Kindern analysiert und noch vieles mehr. So wurde versucht, die Kinder auf vielfälltige Weise dem wichtigen Thema näher zu kommen, so dass jeder einen Zugang dazu nutzen konnte.
Am Anfang des Quartals (30.04.2024) begaben wir uns gemeinsam mit den beiden Kindergärten aus Gippingen, auf die Kindergartenreise. Wir fuhren mit dem Bus nach Frick. Vom Bahnhof aus folgten wir den aufgemalten Dinosaurierspuren. Die Schnitzeljagd endete vor dem Dinosauriermuseum.
Dort durften wir in zwei Gruppen eine Führung besuchen.
Die Kinder wie auch wir Erwachsenen kamen aus dem Staunen nicht heraus, als uns 2 vollständige Dinosaurierskelette gezeigt wurden, die Millionen von Jahre alt waren. Auch zahlreiche riesige Ammoniten und ein Skelett von einer Schildkröte verzauberten die Kinder.
Nach der Führung genossen wir bei wunderbarem Wetter unser Mittagessen auf dem Spielplatz.
Als wir alle wieder gestärkt waren, durften die Kinder noch etwas auf dem Spielplatz herumtoben. Dieser war wirklich super toll.
Dann ging es mit einem kurzen Fussmarsch los zum Klopfplatz. Dort angekommen packten alle Kinder ihre Hämmer und Meissel aus, zogen sich die Sonnenbrille an und schon ging die anstrengende Suche nach Fossilien los.
Gefunden wurden Ammonitenstücke und Muschelfossilien. Mit viel Stolz durften die Kinder diese in ihrem Rucksack verstauen, als es schon wieder hiess, wir müssen leider wieder auf den Bus.
Im Bus waren einige Kinder so erschöpft, dass sie sofort einschliefen.
In unserer Sicht war die Kindergartenreise ein voller Erfolg, wir staunten, spazierten, spielten, und erforschten und das alles bei super Wetter.
Am Dienstag nach den Ostern überraschte der Schülerrat alle Kinder der Primarschule Leuggern mit einer Aktion. Ein Video wurde allen Klassen zugeschickt, in dem ein junger Mann eine Reporterin überfällt, die gerade die Nachricht verkündete, dass in Leuggern die Osternester gestohlen wurden. Danach folgte ein Schreiben, dass der Dieb für die Schokolade etwas fordere. So bekamen alle Klassen einen Auftrag zu erledigen.
Als die Klassen ihre Aufträge fertig hatten, schickten sie diese nach Anweisung per Foto dem Dieb.
Der Dieb war mit allen Arbeiten zufriedengestellt und hinterliess den Kindern dafür «Schoggistängeli»
Was für eine kreative, überraschende Arbeit des Schülerrates.
Am Donnerstag vor den Ferien schlossen wir das Thema Dinosaurier ab und reisten zurück in unsere Zeit. Davor liessen wir es uns nicht nehmen, eine dinosauriermässige Gruppenarbeit zu starten. In Gruppen durften die Kinder sich auf ein Dinosaurierbild einigen. Dann legten die Kinder den Dinosaurier mit Kapplas nach. Die Kinder wurden in ihren Gruppen sehr kreativ, so wurden WC-Rollen zu Augen zurecht geschnitten, Münder wurden mit anderem Legematerial ergänzt und eine Gruppe erstellte sogar noch ein Nest für ihren Dinosaurier. Das Nest wurde mit Dinoeiern aus WC-Rollen bestückt. Später rief die Gruppe, wir müssten alle vorbeischauen, die Dinos seien geschlüpft. Und tatsächlich, befanden sich statt der Kartoneier nun Plastikstegosaurier im Nest. Es herrschte eine super Stimmung unter den Gruppen und alle Kinder wurden involviert. Es war sehr schön zu beobachten, wie die Gruppenarbeit die Kinder näher zusammenbrachte und die Kinder miteinander diskutierten, wie sie ihren Dinosaurier darstellen wollten.
Dazu die folgenden, beeindruckenden Resultate: